How to Hashtag?

Hashtag

Der sogenannte "Hashtag" ist heute nicht mehr nur aus den sozialen Netzwerken bekannt, sondern ist längst zu einem popkulturellen Phänomen geworden. Ob in der Werbung, im Fernsehen, in Zeitungen oder Debatten - inzwischen wird die Verbindung aus Raute und Schlagwort für alle möglichen Mittel eingesetzt. Während bei vielen Gelegenheiten der Einsatz zumindest fragwürdig wirkt und von der vermeintlich jungen Zielgruppe eher mit Spott aufgenommen wird, sind die Tags in den sozialen Netzwerken noch immer ein wichtiges Mittel zur Kommunikation. Aber wie kommuniziert man richtig mit Hashtags? Und gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen sozialen Netzwerken? Ein kurzer "deep dive" in das Thema.

Hashtag - Was sind sie und wie funktionieren sie?

Als Erfinder des Hashtags in den modernen sozialen Netzwerken gilt Twitter. Der Kurznachrichtendienst führte 2007, als eine der ersten, die Möglichkeit ein, mit der Hilfe von Tags Schlagworte zu katalogisieren und durchsuchbar zu machen. Dabei ist die Technik dahinter so einfach, dass diese für jeden anwendbar ist: Die Raute # fungiert als Präfix und direkt danach folgt das Wort - #Hashtag. Seitdem gilt diese Form der Technik nicht nur als ein elementarer Bestandteil der Funktion auf Twitter, auch andere soziale Netzwerke sind nachgezogen. Genau hier liegt aber bereits die Herausforderung im Umgang mit den Tags.

Im Laufe der Zeit versuchten sich die meisten anderen Netzwerke ebenso an der Einführung des Hashtag. Inzwischen gehören diese sowohl auf Instagram als auch auf Facebook, LinkedIn und dem Foto-Netzwerk Pinterest zum Standard der Funktionen. Das bedeutet aber nicht, dass die Hashtags in alle soziale Medien die gleiche Akzeptanz bei den Nutzern finden. Stattdessen gehen die unterschiedlichen Benutzer auf ganz verschiedene Weisen damit um.

Die Vorteile bei der richtigen Kommunikation mit dem Hashtag

Es gibt viele gute Gründe, warum sich der Hashtag zu einem Standard der Kommunikation im Internet entwickelt hat. In der Theorie - und das ist bei allen Plattformen gleich - sollen diese die Möglichkeit geben, Inhalte auf verschiedene Weisen zu kategorisieren und somit die Dynamik der sozialen Medien ein wenig zu entschleunigen. Generell ist der Hashtag vor allem für die folgenden Zwecke ein kaum noch zu ignorierendes Werkzeug im Umgang mit den sozialen Netzwerken:

Gezielte Steuerung von Kampagnen im Social Media Marketing. Das beinhaltet auch ein Monitoring der Aktivitäten unter einem bestimmten Hashtag.
Entzerrung von Diskussionen durch Fokussierung auf bestimmte Themen.
Zielgerichtete Teilnahme an Diskussionen ohne beständiges Abschweifen. Nutzer können sich entscheiden, welche Themen sie umfassender interessieren.
Besonders der letzte Punkt trägt dazu bei, dass die Beliebtheit der sozialen Netzwerke in Deutschland immer weiter steigt. Mit dem Hashtag ist es für die Nutzer möglich, sich genau den Inhalten zu widmen, die sie auch wirklich interessieren.

Auch Digitalagenturen, die im Auftrag von Unternehmen Werbung im Internet schalten, arbeiten mit Hashtags. Mit einem Hashtag lassen sich Inhalt und Interesse der Zielgruppe genau steuern und überwachen. Das Monitoring eines selbst geschaffenen Hashtags gibt eine Menge Informationen über die Interaktionen, die eigenen Follower und den allgemeinen Erfolg der Kampagne. Es zeigt sich also, dass dieses Werkzeug in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken ist. Das Problem ist allerdings, dass es keine allgemeingültige Anleitung für alle sozialen Netzwerke gibt.

Twitter: Das soziale Netzwerk Twitter ist der Geburtsort des Hashtag. Hier wurde 2007 erstmals die Funktion eingeführt, mit der die entsprechenden Inhalte kategorisiert werden konnten. Bis heute ist es eine der entscheidenden Funktionen, mit denen die Nutzer agieren können. Bei jedem Tweet werden verschiedene Tags genutzt, um sie einer breiten Masse verfügbar zu machen. Auch die sogenannten "Trends" spielen dabei eine Rolle. Der Hashtag ordnet für die Benutzer den Zugriff auf bestimmte Themen. Das bedeutet aber auch, dass in der Regel nicht mehr als zwei, maximal drei Tags pro Tweet benutzt werden sollten. Wer einfach nur in die Kommunikation einsteigen möchte, sollte den bestehenden Tag verwenden. 
Das sollten Sie auf keinen Fall tun: Mit Themen in den Hashtag spammen, die nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben.

Instagram: Das Foto-Netzwerk ist das zweite soziale Netzwerk, das sehr gut mit dem Hashtag funktioniert. Im Gegensatz zu Twitter geht es hier aber nicht um die einfache Platzierung von ein oder zwei Themen, sondern vor allem darum, dass die eigenen Inhalte mit wenigen Klicks in der Suche gefunden werden. Auf Instagram wird daher eher nach dem Motto "Masse statt Klasse" agiert. Möglichst viele Tags sind gefragt und entsprechend finden deutlich mehr Besucher zu den Fotos. 
Das Problem in diesem Fall: viele Besucher, die am eigentlichen Content überhaupt kein Interesse haben. Es ist daher eine eher weniger effektive Strategie.

Facebook: Bereits 2013 hat Facebook versucht die Hashtags zu einer "Sache" zu machen, gelungen ist dieses Vorhaben aber am Ende nicht. Die Suche über die Hashtags hatte seine technischen Probleme und das Prinzip wurde von den Benutzern nicht wirklich angenommen. Das ist bis heute so. Während Sie sicherlich bei dem ein oder anderen Post eines Unternehmens einen Tag finden können, müssen Sie selbst keine Zeit in diesem Punkt investieren. Der Hashtag wird sich wohl in diesem Netzwerk niemals durchsetzen.

Die anderen sozialen Netzwerke verhalten sich ähnlich wie Facebook. Die Versuche, mit dem Hashtag etwas an der Kommunikation zu ändern, sind letztendlich gescheitert. Das gilt übrigens auch für LinkedIn. Während es dort noch immer einige Personen gibt, die versuchen Tags zu benutzen, zeigen Studien, dass sich quasi niemand dafür interessiert. Es gibt also keinen Grund, dort Zeit in Hashtag-Recherche zu investieren.

Kampagnen für das richtige Marketing in den Sozialen Netzwerken

Am Ende muss man sich als Unternehmer also fragen, welche Lösungen man gerne hätte. Der Hashtag ist mit Sicherheit für die erwähnten Netzwerke interessant - eine Strategie ist das aber noch nicht. Für die eigenen Pläne empfiehlt sich daher die Beratung einer Digitalagentur. Für den richtigen Einsatz gibt es hier ein Konzept, das nicht nur kurzfristige Vorteile liefert, sondern langfristig dafür sorgt, dass das eigene Unternehmen auf den richtigen Kanälen aktiv ist. Als Digitalagentur wissen wir natürlich, welche Kanäle für unsere Kunden von Bedeutung sind.

Wir als Digitalagentur beraten Sie ausführlich zu den geeigneten Social Media Kanälen und den passenden Strategien. 
Wir helfen Ihnen dabei, die passenden Netzwerke zu finden und somit am Ende die richtigen Nachrichten zu senden - dazu gehört auch der richtige Einsatz von Hashtags.

Frank Herold Unternehmensinhaber von herold medien
Sie haben Fragen? Ihr Ansprechpartner: Frank Herold hallo@heroldmedien.de 0941 - 69 85 70 - 0